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2007 - Liceo linguistico - Lingua tedesca

Pubblicato 21 giu 2007 da Admin Stampa il Contenuto Crea file pdf del Contenuto
Sessione ordinaria 2007
Seconda prova scritta
Indirizzo: Linguistico
CORSO DI ORDINAMENTO
CORSI SPERIMENTALI
Progetti: “BROCCA” – “PROTEO” – “AUTONOMIA”

Tema di LINGUA STRANIERA

(testo valevole per tutte le lingue)

I

Il racconto è un “condensato” del romanzo. In poche pagine l’autore è in grado di narrare una storia, fare agire ed evolvere i personaggi, rappresentare eventi e trasmettere emozioni, con il vantaggio di provocare nel lettore, a causa della brevità, un forte effetto di “intensità”.
Affronta l’argomento riferendoti ad uno o più racconti della produzione letteraria in una delle lingue straniere da te studiate e metti in evidenza le sensazioni che hai provato durante la lettura.

II

I leader del capitalismo mondiale, riuniti a gennaio 2007 nel vertice di Davos, sostengono che nel 2035 il potere economico si sposterà verso la Cina grazie alla crescita di questo Paese in termini di produzione, esportazione ed investimenti provenienti dall’estero. Rifletti sulla questione riferendoti ai cambiamenti socio-economici che stanno accadendo nel mondo e metti in risalto le ragioni del successo dei Paesi asiatici sull’economia degli Stati Uniti e dell’Europa.

III

La rivoluzione tecnologica degli ultimi trenta anni ha modificato tra l’altro il nostro modo di pensare e di accedere all’informazione. Le forme di apprendimento evolvono verso sistemi più complessi, passando dalla linearità e sequenzialità della scrittura all’uso simultaneo e associativo di più codici, con una preponderanza, talvolta, delle immagini. Sviluppa il tema precisando la tua opinione riguardo a tale cambiamento e mettendo in luce come esso abbia influito nel corso della tua carriera scolastica.

TESTO LETTERARIO – LINGUA TEDESCA

(Comprensione e produzione in lingua straniera)


Durch Krankheit habe ich schon sehr früh gelesen. Aber man darf nicht vergessen, dass es damals, während des Zweiten Weltkrieges, nur zensurierte Bücher gab. Immer stand da „Unvollständige“ oder „Für die reifere Jugend bearbeitete Ausgabe“. Das war mir schon damals ein Ärger, und bis zum heutigen Tag schaue ich in einem Buch stets im Impressum nach, ob es sich um eine vollständige Ausgabe handelt. Aus der Zeit besitze ich noch einen „Lederstrumpf“, den ich heiß und innig liebe, aber eben: „Für die reifere Jugend bearbeitet“. Richtig los ging es nach dem Krieg mit Rowohlts Rotations Romanen. Ich erinnere mich genau, sie sahen aus wie eine Zeitung: Tucholsky und Hemingway! Hemingway war ungeheuer wichtig: er war die USA, das Fenster zur Welt. Man konnte nicht reisen, das musste einem die Lektüre ersetzen – ein großes Erlebnis, das man für 50 Reichspfennige kaufen konnte und als Schüler unendlich oft tauschte. Viele alte Taschenmesser und Briefmarken habe ich für diese Hefte hergegeben, später für Bücher, die oft nicht vollständig waren, aber das merkte man leider erst zu spät.
Dann erschienen die ersten Taschenbücher, noch heute habe ich den ersten Band von S. Fischer, Thornton Wilders „Die Brücke von San Luis Rey“. Das konnte ich für 1,90 kaufen. Alles, was gedruckt wurde, verschlang man, man hatte den Hunger nach Brot, aber auch den Lesehunger – ganz egal, was man in die Finger bekam, man las es. Die unglaubliche Auswahl in einer heutigen Buchhandlung ist für mich immer noch ein Luxus, den ich staunend bewundere.
Ich las auch viele Sachbücher. Deutsche Geschichte, zum Beispiel, kannte ich aus einer Vorkriegsausgabe auf sehr gutem Papier, die ich aus einem Trümmerhaus zog. Ein Drittel war benutzt worden für ein menschliches Bedürfnis, aber den Rest habe ich genommen und aus dieser Perspektive die deutsche Geschichte kennengelernt.
Plötzlich machten an allen Ecken irgendwelche Leute Leihbibliotheken auf. Aber bestimmte Bücher wollte ich haben, den „Don Quichotte“ zum Beispiel, der im Krieg weggeblieben war. Das Buch sollte einfach wieder neben meinem Bett stehen, und so bin ich so lange zwischen dem Leihbuchhändler und meinen Eltern hin- und hergependelt, bis man sich auf einen Preis einigen konnte.
Später öffneten auch die Bibliotheken wieder. Die Landes- und Stadtbibliothek in Düsseldorf hatte einen Katalograum, so groß wie ein Wohnzimmer, in den man immer ungefähr zehn Personen einließ. Es gab keine Garderobe, im regnerischen Winter war alles feucht, alle trugen gummierte Regen- oder Kleppermäntel, es musste rasch gehen, da hinter der Absperrung schon die nächsten warteten. Das Buch war eine Mangelware, für die man kämpfen und sich anstellen musste. Es war wertvoll.
Als Ausblick auf die Wirtschaftswunderwelt gab es in Düsseldorf die große für die Nachkriegszeit typische Ausstellung Alle sollen besser leben – der Volksmund sagte schnell „Alle Besseren sollen leben“. Meine Familie konnte damit nicht viel anfangen, aber mein Vater fand etwas abseits eine Bude, wo ein Vertreter eine Goethe-Ausgabe auf Ratenzahlung verkaufte. Monatlich wurden uns zwei Bände zugeschickt, weinrot eingebunden und in Gold geprägt, 18 Bände. Das war für mich das größte Glück: immer weiterlesen zu können, und das „Vorspiel auf dem Theater“ konnte ich dann bald auswendig. Zum ersten Mal war etwas selbstverständlich meins. Aber das war schon zu Zeiten der D-Mark. [...]
Dieter Forte in Mein erstes Buch, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main, 2002

Dieter Forte ist 1935 in Düsseldorf geboren und lebt heute als freier Schriftsteller in Basel. Er hat „Eine Welt aus Geschichten“ als Originalbeitrag für den Sammelband „Mein erstes Buch“ geschrieben. Hier liegt der erste Teil des Textes vor.

Textanalyse

  • Um welches Thema geht es in diesem Text? Was sagt der Titel dazu aus?
  • Wie hat der Autor zu lesen begonnen? Worüber hat er sich besonders geärgert?
  • Warum sind in der deutschen Nachkriegszeit bestimmte Autoren aus Amerika von besonderer Bedeutung gewesen?
  • Welche Rolle nehmen in der Lese-Biografie des Autors die Bibliotheken ein? Was bedeuteten sie ihm damals?
  • Warum will Dieter Forte gewisse Bücher selbst besitzen?
  • Hat sich der Autor auch mit Sachliteratur befasst? Welchen Gewinn hat er daraus gezogen?
  • Dem Autor wird durchwegs eine einfühlsame Sprache bescheinigt. Kann das auch für diesen Text gelten? Welche Belege finden Sie dafür?

Textkürzung

Erstellen Sie in wenigen Sätzen die Lese-Biografie des Autors.

Texterstellung

Die Chinesen sagen: „Ein Buch ist wie ein Garten für die Tasche.“ Können Sie dem zustimmen? Wie sieht
Ihr „Garten für die Tasche“ aus?
Wie ergeht es Ihnen beim Betreten einer Buchhandlung oder einer Bibliothek? Sind Bücher für Sie etwas Selbstverständliches geworden, oder kommen Sie noch ins Staunen? Hat es für Sie auch Hemmschwellen gegeben?
Welche Bücher möchten Sie als ständige Wegbegleiter haben und warum?

Jenseits von Gold und Gas

[...] Was eint uns mit Afrika? […] Das Mittelmeer. Karthago und Hannibal sind dafür ebenso Beleg wie die Handelsnationen der Phönizier und die lombardischen Kaufleute. Das wechselvolle Schicksal der Inseln Kreta, Zypern oder Malta ist Zeugnis dafür, dass das Mittelmeer immer Angelpunkt der europäischen Geschichte war. Und heute stehen Lampedusa und Ceuta für lebensgefährliche Emigration aus politisch instabilen und oft armen Ländern Afrikas nach Europa.
Derzeit erhält Afrika neue Aufmerksamkeit. Woher kommt das? Es ist die heraufkommende Supermacht China, die 2006 mit ihrem ostentativen Afrika-Engagement den Sinneswandel bewirkte. China ist eines der Schwellenländer, die mit außerordentlicher Dynamik wachsen. Aufbau von Infrastruktur und Entstehung von Mittelstand sorgen für überproportionalen Rohstoff- und insbesondere Energiehunger. China ist rohstoffarm. Es besitzt keine Reserven für agrarisch nutzbares Land. Es hat zwar Kohle, aber kaum Öl und Gas. Es benötigt Futtermittel und Fleisch. Für diesen gewaltigen Importhunger ist Afrika ein idealer Partner.
Wie gezielt China vorgeht, zeigt sich daran, dass Angola Öllieferant Nummer eins für China ist, noch vor Saudi-Arabien, dem Land mit den größten Ölreserven. Der Kontinent ist auch wichtige Bezugsquelle von Eisenerz, Gabun liefert Mangan, und der Kobaltimport stammt zu 85 Prozent aus den beiden Kongos und Südafrika. In einer Reihe von Fällen stärken die Erlöse dieser Exporte freilich diktatorische Regime sowie korrupte Firmen und Familien. Es spricht nicht wenig dafür, dass viele dieser Einnahmen nicht Infrastruktur und Bildung verbessern und Armut lindern, sondern in den Aufbau von militärischer Macht fließen.
Jetzt, da China Afrika zu einer Konferenz nach China einlädt, um die gegenseitigen Interessen auszuloten, da es hierfür beachtliche Finanzhilfen zur Verfügung stellt, da es mit vielen Projekten unternehmerisch in Afrika tätig wird, jetzt wachen die Schlafmützen in Amerika und Europa auf. Es ist enttäuschend, dass Europa, der Kontinent in unmittelbarer Nachbarschaft Afrikas, keine Brücken gebaut hat. Trotz der Verbindungen aus der Kolonialzeit und trotz engagierter Hilfe der Kirchen. Dabei werden 50 Prozent des afrikanischen Außenhandels mit Europa abgewickelt. Sehr viele afrikanische Länder haben eine Währungsanbindung an den Euro.
Aber die Vielfalt und der Reichtum dessen, was Afrika zu bieten hat, ist uns viel zu wenig gewahr. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sorgen zu wenig für Erkenntniszuwachs. Dass es in Afrika Diamanten und Gold gibt, ist uns noch bewusst, wer aber weiß von Platin, Uran und Bauxit. Auch bei Öl und Gas ist Afrika beileibe kein Habenichts. Aber da hört der Reichtum nicht auf. Ein großer Teil unseres Blumenschmucks in Europa kommt aus Kenia und Uganda. Und immer öfter wird Afrika – es liegt auch noch in unserer Zeitzone – zum Ziel für europäische Touristen. Für Europas Sportvereine wären Fußball und Leichtathletik ohne afrikanische Blutauffrischung schon lange kein Publikumsmagnet mehr. Wie aber sieht es mit dem Interesse der europäischen Gesellschaft für Afrika aus? Vor lauter mea culpa für die Fehler in kolonialer Zeit und beim missionarischen Eifer sind heute die meisten Europäer, vor allem junge, selten bereit, einen Lebensabschnitt für Afrika einzubringen. Was für ein Verlust! [...]
Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank in Welt am Sonntag Nr. 9 vom 04.03.2007, gekürzt

Textanalyse

  • Um welche Thematik geht es in diesem Textausschnitt? Was sagt der Titel dazu aus?
  • Warum erhält Afrika heute eine ganz neue Aufmerksamkeit? Handelt es sich um einen reichen Kontinent?
  • Welche Beziehungen baut China mit Afrika auf? Ergibt sich daraus auch ein Gewinn für die Menschen der afrikanischen Staaten?
  • Wie verhält sich – nach Ansicht des Autors – Europa gegenüber Afrika, seinem südlichen Nachbarn?
  • Welche positiven Beziehungen bestehen bereits? Was wünscht sich der Autor von der europäischen Gesellschaft gegenüber Afrika?
  • Wie wirkt der sprachliche Stil auf den Leser – trotz der inhaltlichen Sachlichkeit? Welche sprachlichen Mittel werden genutzt?

Textkürzung

Verfassen Sie eine kurze Inhaltsangabe zu diesem Zeitungsartikel.

Texterstellung

Was ist Ihre Meinung: Setzen wir uns intensiv genug mit unserem südlichen Nachbarkontinent auseinander? Finden Sie Berichte aus Afrika interessant? Über welches Land wissen Sie am besten Bescheid?
Wären Sie bereit, einen Lebensabschnitt in Afrika zu verbringen? Welchen kulturellen Austausch würden
Sie begrüßen?
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